Dieses Archiv verzeichnet die Arbeits- und Werkstattpapiere, aus denen das Resonanzmodell entstanden ist: Formalismus-Entwürfe, Grundlegungs- und Identitätsarbeiten, Mess- und Empirievorhaben, frühe gesellschaftstheoretische Texte sowie die Konzept- und Felddokumente der Installationen. Der Bestand ist vollständig durchsuchbar; jedes Dokument ist als PDF hinterlegt.
Die konsolidierte Fassung ist die maßgebliche Darstellung des Resonanzmodells. Sie kumuliert den gesamten hier verzeichneten Wissensbestand: Jedes Archivdokument wurde im Konsolidierungsdurchgang gesichtet, geprüft und — wo tragfähig — in die Reihe P0–P5 überführt. Was unten folgt, ist der Werkstattbestand dahinter: die Vorstufen, Varianten und Seitenwege, aus denen diese Fassung hervorgegangen ist. Der Zyklus ist fortlaufend angelegt — die Wissensbasis wird in regelmäßigen Konsolidierungsdurchgängen erneut gesichtet und in neue datierte Masterfassungen überführt; Fassung 1.0 ist der erste Stand dieser Reihe. Die vollständige Reihe P0–P5 ist unten im Register als Gruppe Kanon verzeichnet — mit Prüfvermerk, künftig auch mit eigenen Versionsketten je Konsolidierungsdurchgang; zur Reihe im Register.
Jedes Dokument trägt einen verbindlichen Quellenstatus. Er legt fest, wie eine Aussage aus diesem Bestand behandelt werden darf — die Statusmarkierung ist die Glaubwürdigkeitsordnung des Archivs.
Die jeweils aktuelle konsolidierte Fassung (derzeit 1.0, Stand 08/2026). Sie kumuliert den geprüften Gesamtbestand und ist die einzige zitierfähige Darstellung des Modells.
Frühere Theorieentwürfe und Varianten. Sie dokumentieren den Erkenntnisweg einschließlich verworfener Ansätze und dürfen nur mit explizitem Vorbehalt referenziert werden.
Mess-, Sensorik- und Produktionsdokumente der Installationen. Sie beschreiben Aufbauten und Verfahren und treffen keine Theorieaussage.
Die Wissensbasis liegt maschinenlesbar vor: register.json verzeichnet alle Dokumente mit stabiler Kennung, Gruppe, Status, Datum und Prüfhistorie — die Grundlage jedes künftigen Konsolidierungsdurchgangs. Werkstattprinzip: Jede Versionsfolge trägt dort ein datiertes Änderungsprotokoll — was in der Nachfolgefassung verändert, verbessert oder verworfen wurde, belegt durch Textvergleich. So bleiben Verläufe verstehbar; ältere Fassungen zeigen das Protokoll direkt an ihrer Markierung.
Jedes Dokument trägt zusätzlich zum Quellenstatus einen Reifegrad (Prüfverfahren v1, Stand 30.08.2026): das Ergebnis einer Volltextdurchsicht des gesamten Bestands, metrikgestützt und im Einzelfall entschieden, angelehnt an etablierte Reifegradsysteme (W3C-Dokumentstatus, Technology Readiness Levels). Die Bewertung ist genre-relativ — ein Theoriepapier wird am wissenschaftlichen Apparat gemessen, Felddokumentation an Vollständigkeit und Nutzbarkeit — und misst Ausarbeitung, nicht Bedeutung. Bewertungen sind revidierbar: Jede Neubewertung wird im Register mit Datum, Verfahren und Kommentar an die Prüfhistorie angehängt; nichts wird überschrieben.
Fragmentarischer Zettel — ein festgehaltener Gedanke ohne Ausführung.
Erkennbare Anlage, aber kurz oder unvollständig; ohne tragenden Apparat.
Durchgängig ausgeführter, gegliederter Text mit bekannten Lücken.
Im jeweiligen Genre vollständig: Apparat und durchgängige Argumentation bzw. nutzbare Dokumentation.
Dokumentierte Prüfung (Audit) oder als tragfähige Vorlage in die Konsolidierung übernommen.
Die Bibliothek arbeitet nach dem Maintainer-Prinzip: Korrekturen, Überarbeitungen, Prüfhinweise und neue Dokumente werden als strukturierte Einreichung an den Maintainer gesendet, dort geprüft oder gezielt zur Prüfung delegiert. Angenommene Beiträge erzeugen einen Registereintrag bzw. einen datierten Eintrag in der Prüfhistorie des betroffenen Dokuments — der Bestand wächst nachvollziehbar, nichts wird stillschweigend ersetzt.
Eine Einreichung nennt die Dokument-Kennung (id aus dem Register), den Vorschlagstyp (korrektur, ueberarbeitung, neues_dokument oder pruefhinweis) und eine kurze Begründung; überarbeitete Fassungen oder neue Dokumente können direkt als Datei hochgeladen werden (PDF, Markdown, TeX, Text · bis 15 MB); sie werden gesichert abgelegt und im Maintainer-Bereich geprüft oder gezielt zur Prüfung delegiert.
Einreichungen gehen an info@a-klassen.de — das Formular öffnet das Mailprogramm oder legt den fertigen Text in die Zwischenablage. Jede Dokumentzeile hat zudem einen eigenen Vorschlag-Knopf mit vorausgefüllter Kennung.
Das Studio verbindet diese Wissensbasis (Masterfassung (P0–P5 + Gesamtdarstellung) + 93 Werkstattdokumente, mit Status, Reifegrad und Versionsketten) mit einem Sprachmodell deiner Wahl — Claude, OpenAI-kompatible Anbieter oder lokale Modelle. Vorgebaute Funktionen: Dokument analysieren, Fassungen vergleichen, kritisch prüfen und falsifizieren, freie Recherchefragen. Der API-Schlüssel bleibt im eigenen Browser; kein Konto nötig.
Studio öffnenDer Werkstattbrief informiert in seltenen, unregelmäßigen Abständen über neue konsolidierte Fassungen, Neuzugänge im Wissensarchiv und neue Modelle der Werkstatt — nach Themenfeldern wählbar, mit Bestätigungsverfahren (Double-Opt-in) und Abmeldelink in jeder Nachricht.
Werkstattbrief abonnierenDie Gruppen folgen der Bestandsaufnahme der Konsolidierung vom August 2026. G1 Formalismus versammelt die mathematischen Entwürfe zur orthogonalen Kopplung, G2 Grundlegung/Identität die theoretischen Grundlegungs- und Identitätsarbeiten, G3 Messung/Empirie die Mess-, Sensorik- und Datenarchitekturen, G5 Frühwerk/Gesellschaft die frühen gesellschaftstheoretischen und Struktur-Antistruktur-Texte, G6 Installationen/Feld die Konzept- und Produktionsdokumente der Rauminstallationen. Das Archiv wird fortgeschrieben; Neuzugänge erhalten einen Registereintrag mit Datum und Gruppe. Jedes Dokument liegt zusätzlich als maschinenlesbare .md-Textfassung vor (automatisch aus dem PDF extrahiert und bei jeder Änderung synchron neu erzeugt; maßgeblich bleibt das PDF), Abbildungen sind separat abgelegt und einzeln abrufbar. Für die Direktübergabe an Sprachmodelle mit großem Kontextfenster bündelt GESAMTARCHIV.md den vollständigen Bestand in einer Datei.