Projekt Lesbos - Zwischen Hoffnung und Leid


FACTS:
Projekt Lesbos — Zwischen Hoffnung und Leid
Dokumentarfilm von Jan Erdl und Artur Klassen
50 Minuten · 2018
Gedreht im Januar 2016 auf Lesbos,
auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise
Begleitet vom WDR Studio Bielefeld
und der Neuen Westfälischen
Finanziert u. a. durch Crowdfunding
Gedreht mit Sea Watch, Proem-Aid, Team Humanity,
Drop in the Ocean und ActionAid
Pressetext (PDF) · Press release (EN)
NW-Lesbos-Tagebuch: Auftakt · Ankunft · „Jede Schwimmweste ein Schicksal" · Abschied


Drei Wochen an der Außengrenze Europas: Bootslandungen in eisigen Januarnächten, das Aufnahmelager Moria, Fahrten mit Seenotrettern, der „Friedhof der Schwimmwesten". Entstanden ohne Skript, mit leichter Technik — die Kamera am Körper, die Hände frei zum Helfen. Die Neue Westfälische publizierte täglich Videos und Blogbeiträge von der Insel.

Allein im Jahr 2015 landeten 500.000 Menschen auf der griechischen Insel Lesbos an.

REGIEKOMMENTAR:
„Die Reise nach Lesbos wird mich fürs Erste nicht loslassen. Zusehen, wie viel Leid auf der Welt gelinde gesagt toleriert wird, macht mich fassungslos. Und dann die Insel selbst, die in den schönsten Farben erstrahlt und die Situation vor Ort ins Surreale rückt."
Artur Klassen, Drehtagebuch

FACTS:
Fotografien von der Insel
Januar 2016 — Auswahl für die geplante Ausstellung

„Für manche Flüchtlinge mag es vorkommen wie ein Traum, wenn sie an einem pastellfarbenen Morgen die Küste von Lesbos erreichen. Sie haben meist alles aufgegeben, um ein neues Leben anzufangen. Das Letzte, was ihnen genommen werden kann, ist Hoffnung."
Schlussworte aus dem Abspann des Films